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LA VIE DEVANT SOI

Peut-on vivre sans amour ? Cette question ouvre La Vie devant soi, roman publié par Romain Gary. Momo raconte sa jeunesse dans un immeuble populaire à Paris, avec un langage poétique et décalé. Il vit chez Madame Rosa, vieille femme juive et ex-prostituée qui s’occupe des enfants livrés à eux-mêmes. Une histoire d’amour se lie. Certains personnages prennent les atours de marionnettes, comme des souvenirs s’incarnant et donnant à voir les méandres de nos mémoires. L’ensemble se teinte d’un blues folk qui mêle chants en français et en arabe.

LA VIE DEVANT SOI

SIMON DELATTRE
RODÉO THÉÂTRE
FRANKREICH

NEUPRODUKTION
KOPRODUKTION

MI 6. MÄRZ 20:00
DO 7. MÄRZ 10:00 & 19:00
FR 8. MÄRZ 20:00

TJP GRANDE SCÈNE (KRUTENAU)
 

AB 15 JAHREN / 105’

Für dieses Stück ist das Verständnis von Französisch erforderlich.

Kann man ohne Liebe leben? Diese große Frage eröffnet den Roman La Vie devant soi von Romain Gary, der unter 1975 dem Pseudonym Émile Ajar erschien. In einer schrägen, poetischen Sprache erzählt Momo den Alltag seiner Jugend in einem Arbeiterwohnhaus in Belleville. Er lebt bei Madame Rosa, einer jüdischen alten Frau und einstigen Prostituierten, die sich um Kinder von Mädchen kümmert, die «sich in der Provinz durchschlagen». Eine Liebesgeschichte entspinnt sich, eine Hausgemeinschaft, die sich fern von konformistischen Familienmodellen füreinander entschieden hat. Auf der Bühne erzählt Momo uns diese Erinnerungen zwischen objektiver Narration und erfindungsreicher Rekonstruktion. Manche Figuren nehmen die Gestalt von Puppen an, als verkörperten sich die Erinnerungen und zeichneten wie in Variationen erst undeutlich, dann immer deutlicher die Mäander unserer Gedächtnisse nach. Madame Rosa, die wird im Laufe der Erzählung stets wichtiger wird, wird in einer großen von innen bespielbaren Puppe leibhaftig, die in einer winzigen Wohnung steckt. Das Ganze unterlegt ein Folk-Blues mit Elektro-Anklängen von Nabila Mekkid aus der Gruppe Nina Blue, die französischen und arabischen Gesang mischt.

 

Simon Delattre studierte am Conservatoire d’Art dramatique in Rennes und an der École nationale supérieure des Arts de la Marionnette in Charleville-Mézières. Er ist Puppen- und Schauspieler und leitet die Compagnie Rodéo Théâtre seit 2013. Mit ihr entwickelt er ein künstlerisches Projekt, das sich um zeitgenössische Schreibweisen und Figurentheater dreht. Er arbeitet auch mit zahlreichen Künstlern wie Olivier Lettelier, Anne Contensou oder Valérie Briffod zusammen. Er ist derzeit Artist in residence am Théâtre Jean Arp in Clamart und Mitglied im künstlerischen Ensemble des Centre Dramatique National in Sartrouville. Am TJP zeigte er Poudre Noire (2016), das Magali Mougel auf seinen Auftrag hin schrieb.

rodeotheatre.fr

Fotokredit Rodéo Théâtre

 
REGIE SIMON DELATTRE / ADAPTATION YANN RICHARD / NACH LA VIE DEVANT SOI VON ROMAIN GARY (EMILE AJAR), © MERCURE DE FRANCE, THEATERRECHTEN VON DEN EDITIONS GALLIMARD BEWIRTSCHAFTET. / DARSTELLER MAIA LE FOURN, TIGRAN MEKHITARIAN ET NICOLAS GOUSSEFF / LIVEMUSIK  NABILA MEKKID (NINA BLUE) / SZENOGRAPHIE UND LICHT TIPHAINE MONROTY / TONDESIGN TAL AGAM / PUPPENBAU MARION BELOT ET ANAÏS CHAPUIS / BÜHNENBAU, REQUISITE MORGANE BULLET ET CLEMENT DELATTRE / PRODUKTION BERENGERE CHARGE / TOURING  CLAIRE GIROD