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MILIEU & ALENTOUR

2016 zeigte Renaud Herbin Milieu, eine sinnliche Erfahrung für eine Langfadenmarionnette. Mit Alentour rundet der Regisseur gemeinsam mit dem Komponisten Philippe Le Goff diese Arbeit nun ab. Der Zuschauer, der Milieu umrundet, taucht hier immersiv in eine Umgebung ein, die klanglich und visuell immerfort im Wandel ist. Das Korn strömt, das Eis schmilzt und die Materien werden den Bilderwelten der Erosion und Verwitterung ausgesetzt.

MILIEU & ALENTOUR 

RENAUD HERBIN
TJP CDN STRASBOURG - GRAND EST

FRANKREICH

KREATION IM RAHMEN
DES FESTIVALS MUSICA

PRODUKTION TJP
KOPODUKTION MUSICA & CESARE


MO 30. SEP / 10H / 18H30
DI 1. OKT / 10H / 18H30
MI 2. OKT / 10H / 14H30

GRANDE SCÈNE
55’ / AB 8 JAHREN

Auf einer Turmspitze sitzend zeigte uns Renaud Herbin 2016 Milieu. In dieser sinnlichen Erfahrung für eine Langfadenmarionette bewegt sich eine Gestalt in einer Mondlandschaft  aus schwarzem Graphit, den klimatischen Variationen ihrer Umgebung ausgesetzt. Ihre Irrungen auf der Suche nach Alterität angesichts der feindlichen Umgebung werden in einer Poetik des Details erzählt. Mit Alentour rundet der Regisseur diese Arbeit nun ab: Bei dieser Installation arbeitet der Marionettenspieler mit dem Komponisten von elektroakustischer Musik Philippe Le Goff zusammen. Der Zuschauer, der Milieu umrundet, taucht hier immersiv in eine Umgebung ein, die klanglich und visuell immerfort im Wandel ist. Das Korn strömt, das Eis schmilzt, die Luft entzieht sich. Die Substanzen werden den Bilderwelten der Erosion und der Verwitterung ausgesetzt: sie zittern, beben und geraten in Bewegung, ehe sie sich auflösen. Wie ein Mikroskop fängt der Klang winzigste Wirklichkeiten und innere Bewegungen der Materie ein.

Renaud Herbin hat an der École nationale supérieure des Arts de la Marionnette von Charleville-Mézières studiert. Seine ganz eigene visuelle Bühnensprache basiert auf einem Verständnis der Manipulation als etwas, das wesentlich auf Bezüge und Verbindungen beruht.
Der Komponist & Klangkünstler Philippe Le Goff leitet das Césaré, Centre national de création musicale in Reims. Sein Werdegang ist untrennbar mit seiner Geschichte mit dem Hohen Norden verbunden, den er seit über 30 Jahren regelmäßig durchquert.

www.renaudherbin.com

Foto Benoit Schupp